Debatte um geplante Umstrukturierungen
Nach der Mittagspause wandelte sich die Atmosphäre spürbar. Die Beratungen über die geplanten Umstrukturierungen bei den Dekanatsbüros und Jugendstellen führten zu einer intensiven und teils emotional geführten Debatte. Anlass war, dass die Maßnahme von der Ordinariatskonferenz entschieden wurde, ohne zuvor den Diözesanrat oder betroffene Gruppen einzubeziehen.
Benedikt Rodler, Leiter der Abteilung Seelsorge und Evangelisierung, erläuterte den Verlauf der Umstrukturierung seit der letzten Diözesanratsvollversammlung im März. Seither habe es zahlreiche Gespräche und Workshops mit hauptberuflichen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen aus der Jugendarbeit gegeben. Viele Wortmeldungen spiegelten dennoch Unverständnis und Enttäuschung über das Vorgehen wider. Trotz des engagierten Austauschs zeichnete sich keine Annäherung der Positionen ab.
Michael Alberter betonte, dass der Prozess der Umstrukturierung noch nicht abgeschlossen sei: „Wir werden den Verlauf der Umstrukturierung, so wie auch in den vergangenen Monaten, stets an den Gegebenheiten und Rückmeldungen anpassen und sicher auch im Bistumsrat besprechen.“
Zum Abschluss der Vollversammlung wurden die Entwicklung im weltkirchlichen Engagement, der bevorstehende Relaunch der Bistumshomepage sowie die nächsten wichtigen Termine vorgestellt. Die nächste Vollversammlung des Diözesanrats findet im März 2026 statt.

